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Das gibt es doch nicht! Bis zu sieben Bälle fliegen in
schönsten Mustern durch die Luft und schlagen auf einem
Tisch oder auf zwei Snare-Trommeln einen fulminanten
Rhythmus.
Der überlegene "Herr der Bälle" ist Stefan
Zimmermann, der mit seiner neuen und einzigartigen "Dotz-Jonglage"
immer wieder das Publikum begeistert. Dazu steppt er auch
noch im Rhythmus der Bälle, hüpft zwischendurch auf
einen Koffer, mit dem er halsbrecherisch auf einer Rolle
balanciert und dabei immer noch weiterjongliert.
Sylvia Oelkrug an der Violine spielt ihn an oder fordert
ihn frech zu weiteren Höchstleistungen heraus: mal
schmachtend, mal feurig oder auch mit swingender
Leichtigkeit, immer aber bestechend virtuos und mit
ungebändigter Energie.
Zwischen beiden Darstellern entspinnt sich ein feiner
Faden von schmunzelnder Neckerei bis hin zu höchster
Spannung. Immer unklarer wird, wer hier das Thema angibt,
und wer diesem mit atemberaubender Präzision folgt. So
verweben sich Klänge unterschiedlicher Stilrichtungen wie
Czardas, "smoke on the water" und Ravel mit den
rhythmischen Figuren der Bälle zu einer exakten und
faszinierenden Einheit. Ein Vergnügen für Auge und Ohr
auf höchstem technischen Niveau! |